
Geschichte des Weingutes
1074 erhielt das katholische Kloster Ravengiersburg vom Grafen Bertold jenes Weingut, das heute den Namen Rueff-Röchling trägt. 1566 wurde das Gut der "Klause" entzogen und als kurpfälzlicher geistlicher Administrationshof von Heidelberg verwaltet.Die Fundamente des heutigen Gutshauses stammen zwar nicht aus der Römerzeit, aber im eindrucksvollen Weinkeller wurden römische Säulen verbaut. Das Weingut war - auch nach der Reformation, die den gesamten Ort Enkirch zum protestantischen Glauben wechseln ließ - bis Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz der katholischen Kirche. 1803 wurde es mit 41000 Weinstöcken versteigert. Später ging der Hof in die Hände von Frau Rueff-Röchling über.
Hubertus Langen erwarb es 1974. Der neue Besitzer ließ das Fachwerk freilegen und restaurieren und gab dem historischen Hof sowohl sein ursprüngliches Aussehen als auch seine Funktion als Weingut mit eigener Kelteranlage zurück. Seit 1990 betreibt er den Weinbaubetrieb gemeinsam mit Hans-Theo Schenk.

